Stationär - Lebensgruppen

Stationär
Lebensgruppen

Die Lebens- und Wohngruppen bieten einen Lebensraum für Kinder und Jugendliche, in dem ihre Entwicklung gefördert wird. Dazu werden verschiedene erzieherische und sozialpädagogische Hilfen angeboten mit dem Ziel der selbstständigen Lebensgestaltung. Die Kinder und Jugendlichen werden zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten erzogen. Die Lebensgruppe bietet für einen begrenzten Zeitraum ein Zuhause. Kontakte zur Herkunftsfamilie bleiben bestehen, sodass Elternarbeit ein wesentlicher Baustein der gemeinsamen Arbeit ist. Das Kiwo bietet differenzierte stationäre Lebensgruppen.

 



Interne Wohngruppe 3

Interne Wohngruppe 3

Betreuungsschlüssel:

1:1,45

Plätze:

8

Lage:

Die Interne Wohngruppe 3 bewohnt ein freistehendes Wohnhaus auf dem Stammgeländer der Kiwo Jugendhilfe.

Die Jungen und Mädchen bewohnen Einzelzimmer.
Das Gelände verfügt über weitläufige, geschützte Spiel- und Freizeitflächen, die zum aktiven Tun auffordern.
Verkehrstechnisch ist die Wohngruppe sehr gut mit Bus, Bahn und dem Auto zu erreichen.

In der Wohngruppe leben Mädchen und Jungen auf Zeit, die besonderen Entwicklungsbedarf im Bereich der Emotionen und des Sozialverhaltens haben.
Wir richten uns an Familien deren Kinder aufgrund ihrer Biographie eine dichte Form erzieherischer Hilfe benötigen.
Unser Anliegen ist es, die Kinder und Jugendlichen vor dem Hintergrund ihrer familiären Geschichte zu verstehen und ihnen neue bzw korrigierende Erfahrungsfelder anzubieten, in der Regel mit dem Ziel der Reintegration in die Ursprungsfamilie.
Dort wo dieses Ziel nicht angestrebt wird, werden die Mädchen und Jungen bei der Suche und Vermittlung einer dauerhaften Perspektive begleitet und unterstützt.
Wir integrieren in unserem Angebot individuell- und sozialpädagogisches Verstehen, traumapädagogische Ansätze, verhaltensmodifizierte Elemente, systemische Grundlagen und erlebnispädagogische Handlungsansätze zu einem haltgebenden und lösungsorientiertem Beziehungsrahmen.


Rechtsgrundlage:

SGB VIII; §34, §35a


Heiminterne Wohngruppe – Schutz und Förderung

Ansprechpartner

Bernd Herick-Vestring, Diplom-Sozialarbeiter Bernd Herick-Vestring
Diplom-Sozialarbeiter
02594 9448-33   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Interne Wohngruppe 3
AWG Dernekamp
Gruppe JUZU

 



AWG Dernekamp

AWG Dernekamp

Betreuungsschlüssel:

1:1,45

Plätze:

8

Lage:

Die Außenwohngruppe befindet sich in einem gewachsenen Wohngebiet in Stadtrandlage.

Die Kinder / Jugendliche bewohnen Einzelzimmer.
Der Bahnhof mit Zugverbindungen Enschede/NL, Dortmund und Münster, Essen ist fußläufig zu erreichen.

Das Konzept der Wohngruppe ist auf eine mittel- bis langfristige Beheimatung der Kinder und Jugendlichen angelegt und kann perspektivisch bis zur Verselbständigung der Jugendlichen führen.
Die aufgenommenen Mädchen und Jungen, haben häufig traumatische Erfahrungen und/oder eine Vielzahl belastender Lebenssituationen und Beziehungsabbrüche in jungen Jahren erfahren und erlebt.
Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen einen weitestgehend sicheren Lebensort anzubieten, in dem sie sich angenommen wissen, sich wohlfühlen und entwickeln können.
Die Kinder und Jugendlichen werden entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt. Partizipation ist das zentrale Prinzip von möglichst umfänglicher Selbstbestimmung.


Rechtsgrundlage:

SGB VIII; §34, §35a


Ansprechpartner

Bernd Herick-Vestring, Diplom-Sozialarbeiter Bernd Herick-Vestring
Diplom-Sozialarbeiter
02594 9448-33   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Interne Wohngruppe 3
AWG Dernekamp
Gruppe JUZU

 



Außenwohngruppe Wildpark

AWG Wildpark

Betreuungsschlüssel:

1:1,45

Plätze:

8, Jungen und Mädchen zwischen 7 und 16 Jahren

Lage:

Stadtrand Dülmen, Kreis Coesfeld

In der pädagogischen Arbeit ist die sichere und transparente Beziehungsgestaltung ein wirkungsvolles Element und dient der Reduzierung und Vermeidung von Unsicherheiten. Erwachsene sollen als verlässliche und einschätzbare Bezugspersonen erlebt werden.
Mithilfe des Bezugsbetreuersystems kann die Bezugsbetreuerin in besonderem Maße auf das Kind eingehen und hält den Überblick im Hilfeprozess. Sie begleitet Hilfeplangespräche, Arztbesuche, therapeutische Angebote, den Kontakt zu Schulen und der Herkunftsfamilie.
Einzelkontakte und exklusive Angebote werden wöchentlich gestaltet.
Der Wochenablauf ist wiederkehrend strukturiert.
Gemeinschaftserlebnisse, sportliche, handwerkliche und kreative Angebote sind festgelegt.


Rechtsgrundlage:

§34 und im Einzelfall §35a SGB VIII


AWG Wildpark

Ansprechpartner

Foto Michael Ocklenburg, Diplom-Heilpädagoge Michael Ocklenburg
Diplom-Heilpädagoge
Kinder- u. Jugendlichen-
psychotherapeut
02594 9448-32   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Heilpädagogische Erlebnisgruppe (HEG)
AWG Hiddingsel
AWG Wildpark

 



AWG Hiddingsel

AWG Hiddingsel

Betreuungsschlüssel:

1:1,45

Plätze:

8, Jungen und Mädchen zwischen 7 und 16 Jahren

Lage:

Dülmen-Hiddingsel, Kreis Coesfeld
Hiddingsel: Ortsteil von Dülmen, ca. 8 km außerhalb

Die inhaltliche Arbeit dieser Gruppe basiert auf einem entwicklungspsychologischen Konzept, das auf Stabilisierung und Förderung im Alltag zielt.
Es wird durch das Verständnis ergänzt, dass jedes Verhalten im jeweiligen Kontext Sinn macht und einen „guten Grund” hat.
Eine Atmosphäre von Wertschätzung soll die Konflikt- und Auseinandersetzungsfähigkeit stärken, Achtung voreinander und grenzachtender Umgang miteinander soll das Zusammenleben fördern.
Eine Rückkehr ins Elternhaus soll geprüft und wenn möglich umgesetzt werden.


Rechtsgrundlage:

§34 und im Einzelfall §35a SGB VIII


Ansprechpartner

Foto Michael Ocklenburg, Diplom-Heilpädagoge Michael Ocklenburg
Diplom-Heilpädagoge
Kinder- u. Jugendlichen-
psychotherapeut
02594 9448-32   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Heilpädagogische Erlebnisgruppe (HEG)
AWG Hiddingsel
AWG Wildpark

 



Wohngruppe Lünen Vogelscher

Wohngruppe Lünen Vogelscher

Betreuungsschlüssel und Plätze:

Die Kinder und Jugendlichen werden von einem pädagogischen Team aus Dipl. Pädagoginnen, Erzieherinnen u. Erziehern betreut.
Der Personalschlüssel liegt mit 5,5 Stellen und 10 Plätzen bei 1:1,82.


Lage:

Die Stadt Lünen liegt im nord-östlichen Bereich des Ruhrgebiets, im Kreis Unna. Rund 90.000 Menschen leben in Lünen.
Die Wohngruppe liegt zentral in Lünen-Alstedde, ca. 2,5 km vom Hauptbahnhof und der Innenstadt entfernt.
Die nächste Bushaltestelle ist fußläufig 5 Minuten von der Wohngruppe entfernt.


Besonderheiten:

In einem weiteren Gebäude, neben der Wohngruppe, befindet sich das „Sozialpädagogisch Betreute Wohnen”. Somit ist im Rahmen der Verselbständigung ein Wechsel der Wohnform möglich, ohne sich örtlich verändern zu müssen. Dies ermöglicht gerade im Hinblick auf den Schulbesuch, bzw. eine berufliche Ausbildung, eine Kontinuität.


Rechtsgrundlage:

§34 SGB VIII und wenn die Hilfe geeignet scheint, auch im Rahmen des §35a SGB VIII


Wohngruppe Lünen Vogelscher

Ansprechpartner

Gilbert Grieger, Diplom-Heilpädagoge Gilbert Grieger
Diplom-Heilpädagoge
02306 9598256   grieger@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Wohngruppe Lünen Vogelscher
Lünener Familienpatenschaften

 



Mädchenwohngruppe

Mädchenwohngruppe

Betreuungsschlüssel:

1:1,67

Plätze:

10 (für Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren)

Lage:

Heiden im Kreis Borken

Besonderheiten:

7 klassische Wohngruppenplätze und 3 integrierte Verselbständigungsplätze

Ein Schwerpunkt der Arbeit in der Mädchengruppe ist die Auseinandersetzung mit der weiblichen Rolle, dem eigenen Körper und Sexualität. Die Mädchen haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, die zu nachhaltigen Störungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung geführt haben. Insbesondere Mädchen, die Opfer von sexuellen Übergriffen oder anderen Formen von Gewalt ausgesetzt waren, erhalten in der Wohngruppe einen Lebensraum, der Sicherheit und Schutz gewährt, um die individuellen Erfahrungen aufzuarbeiten. Neben den allgemeinen Standards stationärer Jugendhilfemaßnahmen orientiert sich die Arbeit der Wohngruppe an pädagogischen Grundhaltungen, insbesondere an denen systemischer, traumapädagogischer sowie ressourcen- und lösungsorientierter Arbeit.
Das beinhaltet:


  • Individuelle Beziehungsangebote
  • Sinn- und strukturgebende Regeln des gemeinsamen Miteinanders
  • Freizeitpädagogik
  • Professionelle Präsenz und verhaltensändernde Interventionen
  • Biographie- und Genogrammarbeit
  • Systemische und traumapädagogische Methoden
  • Zusammenarbeit mit Eltern/Familie

Durch das differenzierte Raumangebot von regulären Einzelzimmern und den Verselbständigungseinheiten sieht das Konzept vor, innerhalb der Wohngruppe eine anstehende Verselbständigung sehr individuell, intensiv, aktiv und strukturiert zu trainieren. Unter Beibehaltung der vertrauten BezugspädagogIn und des gewohnten Umfeldes können die Mädchen bereits erlernte und erprobte Fähigkeiten mit zunehmend mehr Freiräumen und Eigenverantwortung ausbauen.


Rechtsgrundlage:

§§34, 41SGB VIII und im Einzelfall gem. §35a


Ansprechpartnerin für die Mädchenwohngruppe

Silvia Ermert, Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin Silvia Ermert
Diplom-Pädagogin
systemische Beraterin
02594 9448-31 od. -0   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Mädchenwohngruppe
Jugendwohngruppe
Traumapädagogische Intensivgruppe für Mädchen
Verselbständigung
Diagnostik und Beratung

 



Heilpädagogische Erlebnisgruppe

Heilpädagogische Erlebnisgruppe

Betreuungsschlüssel:

1:1,45

Plätze:

8, für Jungen und Mädchen zwischen 7 und 16 Jahren

Lage:

Dülmen Stadt im Kreis Coesfeld

Das Besondere dieser Gruppe ist die Erlebnispädagogik. Für die Kinder und Jugendlichen werden Erfahrungsräume gestaltet, die Mut machen, Neues kennenzulernen. Sie schafft Raum für Angstbewältigung, erweitert Grenzen und bereitet Freude und Stolz.
Klare Strukturen bieten Sicherheit und Orientierung. Der Tages- und Wochenablauf ist wiederkehrend.
Die Atmosphäre ist geprägt von Wertschätzung, Achtung voreinander und einem grenzachtenden Umgang miteinander.
Schulische Förderung, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sind wichtige Bausteine.


Rechtsgrundlage:

§34 und im Einzelfall §35a SGB VIII


Ansprechpartner

Michael Ocklenburg, Diplom-Heilpädagoge Michael Ocklenburg
Diplom-Heilpädagoge
Kinder- u. Jugendlichen-
psychotherapeut
02594 9448-32   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Heilpädagogische Erlebnisgruppe (HEG)
AWG Hiddingsel

 



Gruppe Spurwechsel

Gruppe Spurwechsel

Die Heilpädagogische Gruppe Spurwechsel befindet sich in der Stadt Dülmen im Münsterland auf dem Heimgelände der KIWO Jugendhilfe.


  • verkehrstechnisch günstige Lage durch Anbindung
    • mit PKW: an Autobahn 43
    • mit Deutscher Bahn: an Hauptstrecken Essen – Münster, Dortmund – Enschede
  • geräumige Etagenwohnung in einem Gebäude auf dem Heimgelände
  • jedes Kind verfügt über ein individuell gestaltetes Einzelzimmer
  • umfangreiche Spiel- und Sportmöglichkeiten durch Hochseilgarten, Multifunktionsplatz, Feuerstelle und Spielplatz auf dem Heimgelände
  • gute Erreichbarkeit von Schulen, Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen fußläufig oder per Fahrrad

In die koedukative Heilpädagogische Gruppe Spurwechsel werden 7 Kinder im Lebensalter von 6 - 12 Jahren nach den §§ 34 und 35a SGB VIII aufgenommen.


  • Betreuungsschlüssel 1:1,17 (siehe Platzmeldung)
  • Kinder mit Symptomatiken im Bindungs- und Traumabereich mit einem intensiven pädagogischen Bedarf
  • Kinder, die ein Klima benötigen, in dem sich Selbstwahrnehmung, Selbstwert und Selbstregulation entwickeln können

„Wir dürfen nicht von den Schwierigkeiten ausgehen, die ein Kind macht, sondern von denen, die das Kind hat.” (Herman Nohl)
Die Heilpädagogische Gruppe will diesen Kinder in einem strukturierten, Sicherheit vermittelnden Umfeld korrigierende Erfahrungen ermöglichen.


  • Heilpädagogischer Verstehenszugang
  • kausaler und finaler Erklärungsansatz
  • Entwicklung individueller Fördermaßnahmen
  • gruppenpädagogische Förderung mit dem Ziel der Entwicklung sozialer Kompetenzen

Ansprechpartner

Andreas Völker, stellvertretender Leiter Andreas Völker
Diplom-Heilpädagoge
stellvertretender Leiter
pädagogischer Leiter
02594 9448-12   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Kiwo-Klasse

Gruppe Spurwechsel
Gruppe ISAAK
Intensivgruppe intern 2

 



Gruppe ISAAK

Gruppe ISAAK

Die Gruppe ISAAK befindet sich in der ländlich gelegenen Stadt Dülmen auf dem Heimgelände der KIWO Jugendhilfe.


  • verkehrstechnisch günstige Lage
    • mit PKW Autobahn 43
    • mit Bundesbahn Hauptstrecken Essen – Münster, Dortmund – Enschede
  • Wohnhaus mit Werkraum, Spielzimmer und Bewegungsraum
  • ausschließlich Einzelzimmer
  • großzügiges Spielgelände mit vielerlei Outdooraktivitäten wie Hochseilgarten, Multifunktionsplatz, Feuerstelle und Spielplatz
  • fußläufige oder per Fahrrad gute Erreichbarkeit von Schulen, Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen

Die Gruppe ist konzipiert für:

  • 7 koedukative Plätze auf der Rechtsgrundlage der §§ 34, 35a SGB VIII
  • einen Betreuungsschlüssel von 1:1,17 (siehe Platzmeldung)
  • Kinder in einem Lebensalter von 6 – 12 Jahren
  • Kinder mit einem hohen Aufmerksamkeitsbedürfnis
  • Kinder mit Störungsbildern in den Bereichen Bindung, Trauma, Selbstregulation und Schulreife

Das pädagogische Handeln der Gruppe ISAAK ist von einer grundsätzlich das Kind akzeptierenden Haltung im Sinne der Partizipation, Wertschätzung und Ressourcenorientiertheit geprägt.
ISAAK steht für:


  • I   INDIVIDUELL
  • S   STRUKTURIERT
  • A   AKTIV
  • A   ANNEHMEND
  • K   KREATIV

Die Gruppe zeichnet sich aus durch:

  • einen erlebnispädagogischen und traumapädagogischen Schwerpunkt
  • aktive Beziehungsarbeit
  • einen sehr strukturierten Tagesablauf
  • tägliche Gruppenaktivitäten im Freizeitbereich
  • die Beteiligung an vielfältigen gruppenübergreifenden Angeboten im erlebnispädagogischen Bereich
  • enge Kooperation und Kommunikation mit den am Entwicklungsprozess beteiligten Verantwortlichen
  • ein engagiertes und professionelles Team

Ansprechpartner

Andreas Völker, stellvertretender Leiter Andreas Völker
Diplom-Heilpädagoge
stellvertretender Leiter
pädagogischer Leiter
02594 9448-12   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Kiwo-Klasse

Guppe Spurwechsel
Gruppe ISAAK

 



JUZU Team

Gruppe JUZU

Betreuungsschlüssel:

1:1,17

Plätze:

7

Lage:

Die Wohngruppe JUZU bewohnt ein freistehendes Wohnhaus auf dem Stammgelände der Kiwo Jugendhilfe.

Die Jungen und Mädchen bewohnen Einzelzimmer.
Das Gelände verfügt überweitläufige, geschützte Spiel- und Freizeitflächen, die zum aktiven Tun animieren.
Verkehrstechnisch ist die WG JUZU sehr gut mit Bahn , Bus und dem Auto zu erreichen.


Die Gruppe richtet sich mit ihrem Angebot besonders an emotional belastete Kinder und Jugendliche.
Der Gruppenalltag zeichnet sich durch eine Kombination von handlungs-, lern-, erlebnis- und gesprächsorientiertem Angebot aus. Klare Strukturen, wiederkehrende Rituale und stabile Beziehungsangebote bilden das Fundament aller pädagogischen Interventionen. Unterstützend installieren wir das Bezugsbetreuersystem und eine verlässliche Tages- und Wochenstruktur. Das Gruppenklima setzt aktiv auf positive Verstärker, die Förderung individueller Stärken und das bewusste Loben für positive Entwicklungen.
Im Gruppenalltag setzen wir auf ein überschaubares Regelwerk, welches klar und konsequent umgesetzt wird. Der Tagesablauf ist nachvollziehbar strukturiert und bietet darüberhinaus Frei- und Gestaltungsräume für Partizipation und aktiver sozialer Teilhabe.


Rechtsgrundlage:

SGB VIII; §34, §35


Ansprechpartner

Bernd Herick-Vestring, Diplom-Sozialarbeiter Bernd Herick-Vestring
Diplom-Sozialarbeiter
02594 9448-33   info@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Interne Wohngruppe 3
AWG Dernekamp
Gruppe JUZU

 



Teamfoto Traumapädagogische Intensivgruppe für Mädchen

Traumapädagogische Intensivgruppe für Mädchen

Betreuungsschlüssel:

1:0,9

Plätze:

6 (Mädchen ab 7 Jahren bis Höchstaufnahmealter 12 Jahre)

Lage:

am Stadtrand von Dülmen/ Kreis Coesfeld


Die Mädchengruppe ist ein traumapädagogisch ausgerichtetes Intensivangebot für Mädchen mit komplexen Störungsbildern und daraus resultierenden Verhaltensauffälligkeiten, die einen besonderen Schutzraum und intensive Betreuung und Förderung benötigen. Ausgehend von der Erkenntnis, dass die Mädchen häufig Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch durch männliche Täter sind, bieten wir den Mädchen hier einen Schutzraum, in dem sie vor Retraumatisierung durch eigene Handlungen oder mögliche Übergriffe geschützt werden sollen. Der intensive Betreuungsrahmen ist darauf abgestimmt, den Mädchen einen Schutzraum, einen für sie sicheren Ort zu schaffen, der sie vor Retraumatisierung schützen soll. Wir begegnen den Mädchen mit einer positiven, wertschätzenden Grundhaltung und wollen in erster Linie ihre Ressourcen aktivieren und Resilienzen aufbauen. Ein einschätzbares, ruhiges und verständnisvolles Erziehungsverhalten, eine festgelegte, übersichtliche Tagesstruktur, die ausgerichtet ist an den Schulzeiten, Mahlzeiten, der Freizeitgestaltung und den Schlafenszeiten sowie verbindliche Rituale geben den Mädchen Halt und Sicherheit und machen ihren neuen Lebensort berechenbar. Bei der Schaffung eines „sicheren Ortes“ unterscheiden wir zwischen dem äußeren und dem inneren sicheren Ort. Der zur Verfügung gestellte äußere sichere Ort, der durch die verdichtete erzieherische Präsens im Alltag, besonders intensive Wahrung der Intimsphäre, individuelle Regeln und Betreuungsplanung und die räumlichen Gegebenheiten bestimmt ist, schafft die Voraussetzung für die Entwicklung eines inneren sicheren Ortes, den die Mädchen zur Aufarbeitung und Bewältigung ihrer persönlichen biographischen Geschichte benötigen.


Rechtsgrundlage:

§34SGB VIII und im Einzelfall gem. §35a SGBVIII


Ansprechpartnerin

Silvia Ermert, Diplom-Pädagogin, systemische Beraterin Silvia Ermert
Diplom-Pädagogin
systemische Beraterin
02594 9448-31   ermert@kiwo-jugendhilfe.de
Bereichsleitung:
Mädchenwohngruppe
Jugendwohngruppe
Traumapädagogische Intensivgruppe für Mädchen
Verselbständigung
Diagnostik und Beratung